Chronik - 2016

    

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Advent bei den Mangfalltalern
 

Gut vorbereitet waren die beiden letzten Veranstaltungen im Jahreskreis. Am Nachmittag gestalteten sich die Kinder ihre Adventsfeier selber. Dank der spontanen Unterstützung durch Susanne Sedlbauer sangen die jungen Trachtler Weihnachtslieder und trugen einige Verserl vor. Mit Spannung wurde der Hl. Bischof Nikolaus erwartet, welcher – begleitet von zwei Engerl – den Kindern einige Verhaltensmaßregeln für die Proben und das Trachtlerleben mitgab, sie aber auch lobte für die sehenswerten Auftritte und die Teilnahme an den Trachtenfesten. Deshalb hatte er auch für jedes Kind ein Packerl dabei. Den Jugend“arbeiterinnen“ Claudia Beutl und Anneliese Weinzierl überreichten die Kinder jeweils einen Blumenstrauß mit einem Einkaufsgutschein als Dank für ihr ganzjähriges Wirken. -

Wiederum voll wurde das Trachtenheim am Abend, als sich zur Adventsfeier die Erwachsenen trafen. Feine Hackbrettstückl brachte das „Dirndl-Dreierlei“ aus der Gemeinde Tuntenhausen zu Gehör, als beim staadn Teil Andreas Maier und Martin Denk nachdenkliche, aber auch vergnügliche Gschichterl vorlasen. Mucksmäuserl staad wars, so dass jede(r) in sich gehen und zur Ruhe kommen konnte.  Bei Platzerl und Punsch und viel Ratscherei wurden das vergangene Jahr und die künftigen Unternehmungen besprochen.

Mit den besten Wünschen für ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr entließ Vorsitzende Monika Singhammer „ihre“ Mangfalltaler. ww

 
Auf der Foto-Seite sind weitere Bilder zu finden.
 
Ehrungen bei den "Mangfalltaler" Trachtlern
 

„Während der Jahreshauptversammlung gehen Mitgliederehrungen meist unter“, stellte die Vorsitzende Monika Singhammer fest und lud die Jubilare zu einem eigenen Abend ins Trachtenheim ein.  Neben Anneliese Weinzierl  und Siegmund Sperl (Ernennung zum Ehrenmitglied bzw. silbernes Gauehrenzeichen – wir berichteten) konnte mehreren  Trachtlern für z.T. langjährige Jubiläen oder runden Geburtstagen gratuliert werden.

Zur Freude der „Mangfalltaler“ zeigte die Kindergruppe unter der neuen Leitung von Claudia Beutl zur Ziachmusi von Thomas Weinzierl, was sie in den letzten Wochen gelernt hat, auch die Älteren füllten die Tanzfläche mit einigen Plattlern und Figurentänzen. Vorsitzende Singhammer überreichte mit ihrem Stellvertreter Christian Loy an die Geehrten entsprechende Urkunden und Geschenke und rief  diese zu ihrem Ehrentanz auf. Leider waren einige Jubilare verhindert, aber beim 90. oder sogar 95. Geburtstag darf man schon einmal absagen – die Glückwünsche wurden bereits zu Hause übermittelt.

 
v.l.: 2. Vorstand Christian Loy, Dieter Litzlfelder (50 Jahre Mitglied), Franz Weinzierl, Georg Schmidmayer (je 70. Geb.), Vorsitzende Monika Singhammer, Hans Lorenz (70. Geb.), Josef Sedlbauer (65. Geb.), Herbert Lippl (75. Geb.), Carmen Zirn-Klinge und Conny Schrank (je 60. Geb.)
 
Auch die Kinder hatten ihre Freude
 
Anneliese Weinzierl jetzt Ehrenmitglied bei den "Mangfalltalern"
Sigmund Sperl ausgezeichnet

ür ihre fast 40-jährige Mitarbeit bei den "Mangfalltaler" Trachtlern wurde Anneliese Weinzierl im vollbesetzten Trachtenheim zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Anneliese W. hat in dieser Zeit viele Aufgaben wahrgenommen: als Schriftführerin, Dirndlvertreterin, Trachten- und Brauchtumswartin sowie seit mehr als 30 Jahren bei der Mithilfe in der Jugendarbeit war und ist sie bis zum heutigen Tag aktiv. Der Bayerische Inngau-Trachtenverband würdigte heuer ihr langjähriges Wirken auf Gauebene mit der Ernennung zum ersten weiblichen Gauehrenmitglied, das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten wurde der nunmehr pensionierten Finanzbeamtin im Juli überreicht. An "Zurruhesetzen" denkt die Gattin des ehemaligen Vereins- und Gauvorstandes noch lange nicht: sie arbeitet weiterhin beim Bayerischen Trachtenverband als Schriftführerin im Sachausschuss Trachtenpflege und -forschung (seit 2002), vermittelt seit dem Schuljahr 2015/16 in Ganztagesklassen zweier Kolbermoorer Schulen Brauchtum und kümmert sich liebevoll um den Nachwuchs der "Mangfalltaler" Trachtler. Vorsitzende Monika Singhammer würdigte ihre Leistungen und heftete ihr das Ehrenmitgliedszeichen an.

Inngauvorstand Georg Schinnagl gratulierte ebenfalls und hatte zudem selbst noch eine Auszeichnung vorzunehmen. Seit 22 Jahren trägt Siegmund Sperl bei allen Anlässen die Vereinsfahne. Dies war Anlass genug, ihm zu danken und für seine stete Bereitschaft das silberne Gauehrenzeichen zu verleihen. Unter großem Beifall der Vereinsmitglieder steckte der Gauvorstand dem Fähnrich die Ehrennadel an.

Über weitere Ehrungen wird noch berichtet. ww

 
 
Vereinsausflug 2017 nach Bodenmais
 
Walter Weinzierl hat nach einer langen Pause wieder einen Vereinsausflug organisiert. Er findet am Wochenende 21./22. Oktober 2017 statt. Alle Informationen, sowie das Anmeldeformular können *hier* herunter geladen werden.
 

Trachtler ganzjährig aktiv – Jahreshauptversammlung der „Mangfalltaler“ Kolbermoor

 

Steigende Mitgliederzahlen, Wechsel in der Jugendleitung, Rückblick auf erfolgreiche Veranstaltungen sowie Vorschau auf künftige Unternehmungen waren die Hauptthemen der Jahreshauptversammlung, zu der sich die Mitglieder des GTEV „d’Mangfalltaler“ Kolbermoor im Trachtenheim trafen. Fünf Todesfällen standen 19 Neuaufnahmen gegenüber, vom Besuch mehrerer Feste im Ort und dem Gaufest in Emmering, vom Zweithand-Trachtenmarkt, vom Zeltlager der Kinder im Trachtenkulturzentrum Holzhausen über das Ferienprogramm mit Pfeiferl- und Pfeilerbogenbasteln sowie dem gemeinsamen Vorbereiten und Aufstellen des Kolbermoorer Maibaums berichtete Schriftführer Werner Bednarsch und warf dabei die passenden Fotos an die Wand. Erste Vorsitzende Monika Singhammer bedankte sich bei allen, die immer zur Stelle sind, wenn Arbeitskraft gebraucht wird, besonders bei den Vereinswirten Irmi Fritz und dem Ehepaar Denk, aber auch allen, die dazu beitragen, das Vereinsleben abwechslungsreich zu gestalten. Ein Dank galt auch der aus beruflichen Gründen scheidenden Jugendleiterin Michaela Zink, deren Arbeit  ihre Stellvertreterin Claudia Beutl weiterführen wird. Besonders erwähnte die Vorständin die Betreuung der Ganztagesklassen in der Adolf-Rasp- und in der Mangfallschule, welche durch Anneliese Weinzierl und die Jugendleiter wahrgenommen wird. Hier werden die Kinder zum Teil durch Tanz, Gesang und Spiele, aber auch gestalterisch an unser bodenständiges Brauchtum herangeführt – keine leichte Aufgabe mit Kindern aus vielerlei Nationen. Ein großes Lob erfuhren die Mitglieder auch für ihre Mithilfe bei der Ausstellung „Brauchtum-Handwerk-Tracht“, welche die Pauline-Thoma-Schule an Kirchweih in einen Marktplatz verwandelte. In diesem Zusammenhang dankte Singhammer auch dem Bezirk Oberbayern, der Sparkasse Rosenheim und dem Flötzinger-Bräu für die Unterstützung.

 

Im nächsten Jahr werden das Inngaufest in Neubeuern sowie die Fahnenweihe in Simbach am Inn besucht (beim Hochwasser im Juni wurde deren Fahne vernichtet, sodass eine neue beschafft werden muss). Zuvor gilt es noch, viele „kleinere“ Veranstaltungen zu bewältigen und zu besuchen, bis dann im Herbst nach längerer Pause wieder ein zweitägiger Vereinsausflug das Jahr (fast) beschließt - nach Bodenmais im Bayerischen Wald. ww

 
 
 
Griechisch-Bayerische Freundschaft aufgefrischt
 

Als die „Mangfalltaler“ Trachtler vor zwölf Jahren von ihrer Griechenlandreise zurückkamen, versprachen sie der dortigen Tanzgruppe Leventia ein erneutes Zusammentreffen. Leider hat sich die politische und wirtschaftliche Lage in Thessalien derart verschlechtert, dass dieses Vorhaben weiter verschoben werden muss. Trotzdem kam jetzt der Leiter der Gruppe, Jannis Dimas, Dozent für traditionellen griechischen Tanz an der Universität Trikala, nach Kolbermoor, um mit Trachtlern und „Nichttrachtlern“ griechische und bayrische Tänze einzuüben. Während die hellenischen Formen meist offen im Reigen getanzt werden, überwiegt die paarweise Haltung bei unseren bodenständischen Tänzen wie Bauernmadl, Siebenschritt oder Boarischer.

Die Beteiligten hatten ihre wahre Freude an beiden Tanzformen; hier können sich alle dem griechischen Lebensgefühl von Herzlichkeit, Zuneigung und Freude im gemeinschaftlichen Beisammensein annähern, genauso wie bei unseren Tänzen.

Trudi Göbel aus Raubling, der „deutsche Teil“ der griechischen Tanzlehrer, bedankte sich ebenso wie Jannis Dimas für die Gastfreundschaft bei den „Mangfalltaler“ Trachtlern, deren Vorsitzende Monika Singhammer sich erfreut über die neugewonnenen Schrittfolgen sowie Freunde zeigte. ww

 
 
 
 

Wer jetzt glaubt, hier wurde „Sirtaki“ getanzt, irrt!

Als in den fünfziger Jahren der Kultfilm „Alexis Sorbas“ gedreht wurde, waren nach einem Medienbericht für den Hauptdarsteller Anthony Quinn die Schritte des griechischen Männertanzes zu schwierig. Für ihn wurde deshalb eine leichte Schrittfolge „erfunden“, eben dieser Sirtakt. Durch die Bekanntheit des Filmes und des Hauptdarstellers glaubt heute fast alle Welt, der „Sirtaki“ sei ein echter griechischer Volkstanz. Dieser hat mit den Hellenen genauso wenig zu tun wie die Glitzerdirndl beim Oktoberfest mit echter Tracht.

 
Brauchtum, Handwerk, Tracht 2016
 
Unsere Ausstellung war wieder ein voller Erfolg. Artikel und Fotos können sie *Hier* finden.
 
1. Adventsmarkt des Bayrischen Trachtenverbandes
 
 
Pfeilerbogen und Pfeiferl

Wie aus einfachsten Holzstecken das Jagdwerkzeug der Steinzeitmenschen entsteht, lerntem im Rahmen des Ferienprogramms die Kinder bei den "Mangfalltaler" Trachtlern auf dem Filzengrund der Familie Beutl kennen. Viele rückten mit eigenen Taschenmessern an - Erlaubnis der Eltern hatten sie ja - und so fertigten über zwanzig Buam und Dirndl mehr oder weniger phantasievolle Bögen, welche nach Indianerart noch reichlich verziert wurden. Anderl Drexler versteht sich noch auf das Pfeiferlschnitzen aus Weidenholz, und so waren nach und nach immer mehr verschiedene Laute zu hören. Wer fertig war oder noch warten mußte, hatte auf dem großen Gelände zahlreiche Spielmöglichkeiten.

Die Begeisterung der Kinder war riesengroß, zumal die ganze "Arbeit" noch mit Grillwürstl belohnt wurde.

So konnten die Stadtkinder lernen, in und mit der Natur die Freizeit zu verbringen - kein Kind hat sich nach dem Computer oder Handy gesehnt.                                                      ww

 
Anneliese Weinzierl und Bertl Denk ausgezeichnet
 

Mit dem "Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für im Ehrenamt tätige Frauen und Männer" wurden heute unsere Mitglieder

Anneliese Weinzierl und Adalbert Denk sen. ausgezeichnet. Landrat Wolfgang Berthaler würdigte die Verdienste der beiden im Beisein des Kolbermoorer Bürgermeisters Peter Kloo.

 
 
Hier der offizielle Bericht vom Landratsamt Rosenheim

Dank für viele tausend Stunden im Ehrenamt

 

Landrat verlieh Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten und Ehrenzeichen am Bande

 

Sieben Bürgerinnen und Bürger sind heute (12.07.16) von Landrat Wolfgang Berthaler im Landratsamt Rosenheim geehrt worden. Anneliese Weinzierl und Adalbert Denk, beide aus Kolbermoor, wurde das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern verliehen. Für ihre langjährige Dienstzeit im Bayerischen Roten Kreuz wurden Petra Halytschansky , Simon und Thomas Hoesch, Peter Metz und Marinus Singer mit dem Ehrenzeichen am Bande gewürdigt.

 

Landrat Wolfgang Berthaler, der die Ehrungen im Auftrag des Bayerischen Ministerpräsidenten und des Bayerischen Innenministers vornahm, begann mit dem Kennedy-Zitat: Frag nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst. Was wäre unsere Gesellschaft ohne die freiwilligen Helfer, die uns immer zur Seite stehen, fragte Berthaler und gab als Antwort, sie wäre nicht so weit gekommen. Der Landrat bedankte sich für die vielen tausend Stunden im Ehrenamt. Zudem gab es ein Dankeschön an die Familien und Partner für ihr Verständnis.

 

Seit frühesten Kindertagen ist Anneliese Weinzierl aktive Trachtlerin in ihrem Trachtenverein „D’Mangfalltaler“ Kolbermoor. Ihr erstes Ehrenamt im Verein übernahm sie 1977 als Dirndlvertreterin. 1983 schloss sich das Amt der Schriftführerin an. 14 Jahre später, 1997, stellte sie sich einer Aufgabe mit Reibungspotential. Bis 2006 und wieder seit 2012 setzt sich Anneliese Weinzierl als Trachtenwartin für den Erhalt der echten Gebirgstracht ein. In dieser Funktion muss sie es aushalten, dass ihre Hinweise, was passt und was nicht, nicht allen gefallen. Von 2000 bis 2015 war sie zudem Gautrachtenwartin im Bayerischen Inngau-Trachtenverband. Auch die alten Bräuche und der bayerische Dialekt liegen ihr am Herzen. So ist sie seit 2006 im heimischen Trachtenverein für das Sachgebiet „Brauchtum, Mundart und Laienspiel“ zuständig. Darüber hinaus gelingt es ihr seit mehr als 30 Jahren, Kinder und Jugendliche für die Trachtensache zu begeistern. Seit dem Schuljahr 2015/2016 engagiert sie sich als Teil eines Teams in zwei Schulen in Kolbermoor. Zwei Mal pro Woche wird in Ganztagesklassen Brauchtum angeboten. Und dann gibt es noch ein Amt ohne offizielle Funktion. Als Ehefrau des ehemaligen Vereinsvorstands, früheren 1. Gauvorstands und heutigen Landeskassiers Walter Weinzierl unterstützt und begleitet sie seit Jahrzehnten dessen ebenfalls großes Engagement im Ehrenamt. Als erste Frau überhaupt ernannte sie der Inngau-Trachtenverband Anfang des Jahres zum Gauehrenmitglied. Bei so viel ehrenamtlichen Einsatz überrascht es nicht, dass Anneliese Weinzierl in der Kindergarten- und Schulzeit ihrer beiden Kinder auch in den Elternbeiräten des Kindergartens der Pfarrei Wiederkunft Christi sowie der Adolf-Rasp-Schule in Kolbermoor tätig war.

 

In der Begründung, Adalbert Denk das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten zu verleihen, heißt es unter anderem, er ist ein Mensch, den man sich als Freund, Nachbar und Vereinsmitglied nur wünschen kann. Seit seinem Umzug nach Kolbermoor im Jahr 1986 ist Adalbert Denk aktives Mitglied in der Pfarrei Wiederkunft Christi. Bis 2012 half er bei den Fronleichnamsprozessionen sowie bei den Pfarrfesten. In der Tischtennisabteilung des SV-DJK Kolbermoor ist er seit 1987 die „gute Seele“. Er spielte für die Herrenmannschaft und unterstützt die Abteilung als Gerätewart, Handwerker und Trainer. Auch bei allen Veranstaltungen hilft er mit. Im Gebirgstrachten-Erhaltungsverein „D’Mangfalltaler, dem er 1992 beitrat, fuhr Adalbert Denk von Anfang an die Kinder zu den diversen Auftritten und Trachtenfesten. Seine großen handwerklichen Fähigkeiten brachte er beim Umzug des Trachtenheims ein. Das Gebäude wurde abgetragen und an einer neuen Stelle wiederaufgebaut. Bis zur Einweihung im Jahr 2005 leistete er die meisten ehrenamtlichen Arbeitsstunden. Nach vereinsinternen Festen im Vereinsheim ist er der Letzte, der nach dem Aufräumen nach Hause geht. Bei großen Veranstaltungen war es für ihn selbstverständlich, für die Vorbereitungen Urlaub zu nehmen um zu helfen. Jetzt als Rentner springt er bei Bedarf für den Fähnrich ein, um die Vereinsfahne bei Beerdigungen zu tragen. Adalbert Denk übernahm alle dies Aufgaben, ohne jemals ein offizielles Amt ausgeübt zu haben. Solche Mitglieder braucht jeder Verein, lobte der Landrat.

 
Informationen zum Gaufest in Emmering
Wir sind beim Festzug im 4. Zug, der 36. Verein. *Hier* gibt es die Zugaufstellung zum Runterladen und *hier* gibt es den Zeltplan.
 
Spenden für Hochwassergeschädigte übergeben
Der Erlös aus dem Frühschoppen bei den "Mangfalltalern" erbrachte auch Dank der Nichtberechnung von Leihgebühren der Maxlrainer Brauerei 600,- €, dazu kamen 500,- € spontane Spenden der Gäste. Ehrenvorstand Walter Weinzierl überbrachte im Namen des GTEV "d'Mangfalltaler" Kolbermoor den Betrag nunmehr dem 1. Bürgermeister der Stadt Simbach, Klaus Schmid. Beide kennen sich seit langem aus der Trachtenbewegung, war Schmid doch langjähriger Vereinsvorstand des GTEV "Edelweiß" Antersdorf, einem Stadtteil von Simbach. Er bedankte sich herzlich und versicherte, dass jeder Euro hilft, das Leid zu lindern. Weinzierl erinnerte an die gleiche Situation vor drei Jahren in Kolbermoor und die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. ww
 
 
Musikalische Vielfalt in Bayern
Die Mangfallter im Senatssaal des Bayerischen Landtags bei einer Veranstaltung der Freien Wähler zum Thema "Musikalische Vielfalt in Bayner", danach geht´s zum Weinfest bei der Feuerwehr in Kolbermoor. ww
 

Vom Zitronenlikör zum Sorbetto – „Mangfalltaler" Trachtler beim Stettner

 

Eine besondere Ehre widerfuhr den Trachtlern des GTEV „D’Mangfalltaler“ Kolbermoor, durften sie doch hinter die Kulissen der Edelobstbrennerei Stettner in Kolbermoor schauen. Franz der Dritte (Enkel des Firmengründers, welcher 1949 mit einer Flasche Zitronenlikör begann) gab einen Einblick in die Geheimnisse der Herstellung hochprozentiger Getränke, erläuterte den Unterschied zwischen einem Brand und einem Geist (bezogen auf Spirituosen), führte durch Abfüllerei und Lager und beantwortete bereitwillig viele Fragen. Dabei durfte zu den jeweiligen Produktarten eine kleine Kostprobe nicht fehlen.

Bei der anschließenden Verkostung eines neuen hauseigenen Getränks, „ Sorbetto - das Kultgetränk aus Italien“ (auf Zitronenbasis) sowie des Cyder, einem apfelweinhaltigen Trunk, bekamen die Trachtler das Briefmarkensyndrom: „wenn‘s feicht wern, bleims pappa“. Ganz sicher wird das Getränkeangebot im Kolbermoorer Trachtenheim erweitert werden.

Vorsitzende Monika Singhammer bedankte sich für die „Mangfalltaler“ bei Franz Stettner dem Dritten mit alkoholfreien Nahrungsmitteln und wünschte dem Betrieb mit seinen 120 Mitarbeitern weiterhin gutes Gelingen, sichert er doch Arbeitsplätze in unserer Region. ww

 
 
Frühschoppen 12.06.2016
 

Mit Musik und Tanz für Hochwasseropfer

Diesen gemütlichen Frühschoppen mit Würstl und Bier, umrahmt von der Farrenpoint-Musi, ließen sich viele Besucher trotz der widrigen Wetterbedingungen nicht entgehen. Das Kolbermoorer Trachtenheim reichte gerade aus, um den Gästen einen gemütlichen Vormittag ganz im Sinne der Brauchtumspflege zu bieten. Die Kindergruppe des Veranstalters, dem GTEV „d’Mangfalltaler“, zeigte einige Figurentänze, die Weißwürscht  und das Maxlrainer Bier schmeckten und von der üppigen Kuchenbar konnten sich die Besucher für den Nachmittagskaffee noch Selbstgemachtes mitnehmen. 

Maßkrugschieben und Gummistiefelzielwurf verkürzten den Kindern ebenfalls die Zeit.

Die Trachtler hatten schon vorher beschlossen, den Reinerlös der Veranstaltung den Hochwasseropfern in Simbach zur Verfügung zu stellen, und so können insgesamt 1.100,- € dorthin überbracht werden (darin enthalten 500,- € spontane Spenden).

Allen Besuchern und Spendern sei hierfür herzlich gedankt, ist doch das Hochwasser von 2013 noch in unseren Köpfen verankert. ww

                                                                                           

 
Zeltlager am Pfingstwochenende
 

Die große Vorfreude war berechtigt, hatte die Jugendleitung des GTEV „d’Mangfalltaler“ Kolbermoor doch etliche Spiele und Überraschungen für das erste Zeltlager des Vereins im Trachtenkulturzentrum Holzhausen (Landkreis Landshut) vorbereitet. Vom Seilziehen, Sackhüpfen, Bastelarbeiten bis zum Fußballspiel Alt gegen Jung, wobei die „Alten“ ganz schön „alt“ aussahen:
für die Jugend und Junggebliebenen war viel geboten am Pfingstwochenende. Durch die Küchen- und Grillmann(frau-)schaft waren die Trachtler bestens versorgt, so dass auch dieser elementare Teil der gemeinschaftlichen Stunden als erfolgreich abgehakt werden konnte. 

Wie eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel, das Brot, erzeugt wird, darüber konnten sich die über vierzig Trachtler in Form eines Brotbackkurses informieren. Von der Teigherstellung über das Selbstformen der Laibe bis zum Einschieben in den Holzofen verfolgten besonders die Kinder den Werdegang und freuten sich über "ihren" Wecken, den sie mitnehmen durften. Natürlich ergab das frische Brot mit Butter und Schnittlauch eine köstliche Bereicherung des Speiseplans.

Über die Entstehungsgeschichte, den Bauverlauft sowie die Finanzierung des vor einem Jahr eingeweihten Vorzeigeobjektes des Bayerischen Trachtenverbandes informierte die "Größeren" Ehrenvorstand Walter Weinzierl.

Mit einer herzlichen Umarmung bedankte sich Vorständin Monika Singhammer bei der "Hauptorganisatorin" Claudia Beutl (stv. Jugendleiterin), welche mit Unterstützung vieler fleißiger Hände den Kindern und Jugendlichen ohen Computerspiel und Handy die Zeit kurz werden ließ. ww

weitere Bilder sind im Fotobereich zu finden
 

3-Vereine-Maibaum gebührend gefeiert

 

Der überaus gute Zusammenhalt und die Mitarbeit vieler Mitglieder der beiden Kolbermoorer Trachtenvereine „Immergrün“ und „Mangfalltaler“ sowie der Stadtsing- und Musikschule ließ das Gesamtwerk „Maibaum 2016“ zu einer großartigen Gemeinschaftsleistung werden. „Immergrün“-Vorstand Christian Staudinger, welcher sich während der Vorbereitungsarbeiten immer mehr zum „Cheforganisator“ entwickelte, bedankte sich im Rahmen einer Abschlussfeier bei allen Helfern und Unterstützern, besonders beim erneuten Baumspender Franz Taxer, bei der Familie Redl für die allerbeste Versorgung, bei etlichen Firmen sowie bei der Stadt und dem Bauhof Kolbermoor. Bürgermeister Peter Kloo würdigte das Zusammenwirken der drei Vereine ebenso wie Ehrenvorstand Walter Weinzierl („Mangfalltaler“), welcher wie Kloo dem jungen Vorstand Staudinger größten Respekt zollte. „Christian, Du hast einen großen Anteil am Zusammenwachsen dieser Kolbermoorer Gemeinschaft, besonders der beiden Trachtenvereine, dafür gilt Dir ein großes Vergelts-Gott!“, so Weinzierl in seinen Dankesworten.

Bevor in vier Jahren wieder die Vorbereitungen für den nächsten Baum beginnen, wird die Stadtsingschule jährlich zu ihrem Maibaumfest laden, bestimmt mit der Unterstützung der Trachtenvereine und der Bevölkerung von Kolbermoor.

 
Christian Staudinger bei seiner Dankesrede
Bestens versorgt durch Eigenprodukte
 
Ostern bei den Mangfalltalern
 

Aus Palmzweigen und Buchs werden Büschel gebunden, die am Palmsonntag in der Kirche geweiht werden und danach im Herrgottswinkel das ganze Jahr im Haus für Schutz sorgen.

 

Zur Vorbereitung auf das Osterfest basteln die Kinder statt der Tanzproben kleine Osternester in Form von Papiertragetaschen, welche anschließend mit allerlei „Süßem“ gefüllt werden.

 

Nicht ganz so sauber geht es beim Färben der Eier zu, wie an den Fingern zu erkennen ist. Mit Seidenstrümpen, Pflanzenblättern oder Gräsern erhalten die Eischalen wunderbare Muster. Dabei geht so manches Ei zu Bruch, welches vom Fotografen gleich „vernichtet“ wird.

 
 
Zweithand-Trachtenmarkt ein voller Erfolg
 

„Gehört das auch zur Tracht?“, fragte eine Anbieterin bei der Abgabe ihrer Waren, als sie gebrauchte BHs und Unterhosen auspackte. Hier mussten die Frauen des GTEV „d’Mangfalltaler“ Kolbermoor allerdings dankend ablehnen. Von gut erhaltenen Lederhosen und Trachtenschuhen bis zum krätzigen Oktoberfestdirndl wurde so ziemlich alles gebracht, was in der weit verbreiteten Volksmeinung „trachtig“ ausschaut. Natürlich waren auch gute Einkaufsgelegenheiten dabei wie handgemachte Stoffhosen für Männer, schöne! Dirndlgwander, Miesbacher Trachtenhüte und –joppen und vieles mehr.

Der Platz hätte fast nicht ausgereicht ob des großen Angebots, vom Erlös des Verkaufs wird ein Zehntel für die Jugendarbeit im Verein verwendet. Darüber freut sich natürlich die Jugendleiterin Michaela Zink, welche für die Organisation des Marktes verantwortlich zeichnete.

Zur „Abrundung“ gab es für die zahlreichen Schnäppchenjäger noch Kaffee und Kuchen, so dass das vielleicht zu groß Gekaufte dann doch noch passt.                    ww
 
 
 

Zweithand-Trachtenmarkt in Kolbermoor

Zum bereits 6. Male bietet der GTEV "d'Mangfalltaler" seine Räumlichkeiten an, um gebrauchte Artikel rund um die Tracht zu verkaufen oder günstig zu erwerben. Vom Verkaufswert werden 10 % für die trachtlerische Jugendarbeit einbehalten. Im Trachtenheim an der Angerbauerstraße kann am Freitag, 19. Februar, von 17-19 Uhr Bekleidung abgegeben werden, welche am Samstag dann von 13-16 Uhr angeboten wird. Listen für den Verkauf liegen bei Haushaltswaren Mittendorfer, Rosenheimer Str. 19, Kolbermoor, Textilreinigung Dumm in Rosenheim, Ludwigsplatz 4 und in Bad Aibling bei "Wolle und mehr", Münchner Str. 6, auf. Fragen hierzu beantwortet Michaela Zink, Tel 08031 2473910.

 
 
 
Die Mafatak´s
 
2015 war unser Verein Ausrichter des jährlichen Kinderfaschings der Mangfalltaler und der beiden Rosenheimer Trachtenverein "D'Innviertler Rosenheim" und "Alt Rosenheim".
"Da müssen wir eine Einlage machen" beschlossen daraufhin ein paar Mütter. So entstand eine Tanzgruppe unter der Leitung von Michaela Zink und Claudia Beutl bestehend aus Müttern und ihrer Kinder. Der Auftritt war ein voller Erfolg und darum sollte es auch im Faschingsjahr 2015/2016 wieder eine Tanzgruppe geben. Dieses Mal nur mit den Jugendleiterinnen und einigen Kindern aus der Kindergruppe der Mangfalltaler. Natürlich musste auch ein Name her der einen Bezug zum Verein hat. So wurden die "Mafatak´s" gegründet. Und obwohl der Fasching 15/16 noch nicht zu Ende ist, laufen schon die ersten Vorbereitungen für das nächste Jahr.
Ihr könnt gespannt sein!
 

„Mangfalltaler“ beim Kripperlschaun

 

Die Trachtlerinnen und Trachtler des GTEV „d’Mangfalltaler“ begannen das Jahr mit der Besichtigung der Krippenausstellung im Kolbermoorer Heimat- und Industriemuseum. Die Darstellung der Weihnachtsgeschichte in vielerlei Formen, mit großen und kleinen Figuren aus Holz, Pappe, Ton oder anderen Materialien beeindruckte die Betrachter ebenso wie die wunderbaren Behausungen und Landschaften, welche die Organisatoren der Ausstellung zusammengetragen haben.

Danach war Gelegenheit, den“Rest“ des Museums zu besichtigen. Franz Petzinger erläuterte die einzelnen Ausstellungsräume und –bereiche, wobei mancher Erstbesucher den festen Vorsatz getroffen hat, sich in Ruhe und allein das Sammelwerk anzuschauen.

Die Einkehr im Stadtcafé beendete einen informativen und erlebnisreichen Nachmittag.                                      ww

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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